Der Bauantrag

Heute hat uns der Architekt nach Bernau bestellt. Zur Unterschrift stand: Der Bauantrag! Bzw.: Die Bauakte. Der Bauantrag selber war ein vielleicht 6-seitiges Formular, wo Art des Bauwerks beschrieben war und wo es in Brieselang stehen sollte. Angereich…

Posted by eumel8 on March 15, 2014 · 1 min read

Heute hat uns der Architekt nach Bernau bestellt. Zur Unterschrift stand: Der Bauantrag! Bzw.: Die Bauakte. Der Bauantrag selber war ein vielleicht 6-seitiges Formular, wo Art des Bauwerks beschrieben war und wo es in Brieselang stehen sollte. Angereichert wurde das Schriftstueck durch einen A3-Plan des Grundrisses mit Haus und Garage, weiteren Plaenen vom Haus und besondere Schriftstuecke fuer Baum Nr.1 naemlich der Faellantrag und den Antrag auf Ausnahmegenehmigung zum Faellen waehrend der Vegetationsperiode, es darf nur kein Vogel drin nisten. Vom Bauantrag gab es 5 Exemplare, von denen fast jedes Blatt unterschrieben werden musste. Als neuer Partner sollte sich demnaechst ein Statiker zu uns gesellen, der sich mit der Festigkeit des Gebaeudes beschaeftigt. Ausserdem gabs eine Sonderunterweisung wegen der Aussenanlagen. Mitnichten handelt es sich dabei um Garten und Zuwege sondern vielmehr um die Gegend unmittelbar um das Haus drumrum. Meist ist es ein unscheinbarer Kiesstreifen, der aber wegen Schlagregen eine ganz besondere Bedeutung hat. Er schuetzt das Mauerwerk vor Naesse. Die Dienstleistung ist bautraegerfrei und nicht Bestandteil des Werkvertrags mit Klinkerhaus. Wahrscheinlich wird aber schon Klinkerhaus damit beauftragt - genau wie der empfohlene Statiker, der ja mit dem Architekten und der Hausbaufirma viele Jahre zusammenarbeitet. Nach einer reichlichen Stunde konnten wir wieder mit unserem Exemplar des Bauantrags die Heimreise antreten. Die echte Version sollte der Architekt am naechsten Tag zum Bauamt Brieselang senden. Voraussichtliche Bearbeitungszeit: 2 Monate.