und zwar in unserer Abwesenheit. Eigentlich wollte ich einen Vororttermin vereinbaren und dem Nachbarn noch das letzte Feuerholz verschenken. Aber der wollte das Holz nicht haben oder hat sich nicht getraut es abzuholen. So musste man sich ein paar Fragen gefallen lassen vom Gruenflaechenamt ueber die Herkunft des Stueckchen Birkenstammes, weil man unser Grundstueck mal ebend so besucht hat, “weil man gerade in der Gegend war”. Naja, unsere Strasse liegt schraeg gegenueber dem Rathaus… Aber mit der Faellgenehmigung geht alles klar, der Baum im Umkreis des Hauses darf in der Vegetationsperiode gefaellt werden. Und weil wir scho genug Baeume haben, brauchen wir noch nicht mal eine Ersatzpflanzung! Die frohe Kunde wurde dann dem Baumdienst Falkensee ueberbracht, der den Baum dann faellen soll. Jetzt brauchen wir bloss noch die schrifliche Bestaetigung. Und wir koennen uns wieder um unsere Strauchwurzeln kuemmern. Die Idee war ja, genug Leute zusammenzutrommeln, die dann zusammen mit dem Laubmann und seinem Radlader die gelockerten Wurzeln aus der Erde zu ziehen. Leider fehlte es am Personal fuer die niederintelektuellen Arbeiten und das Wetter spielte nicht immer wieder. Immer wieder hats die Woche geregnet und im Schlamm zu wuehlen, macht auch kein richtigen Sinn. Also haben wir noch paar Grabegabeln gekauft (leider von der falschen, billigen Sorte) und mal selbst versucht, so ein paar Wurzeln auszugraben. Das Resultat waren derer 2 (in Worten: zwei) in 3 Stunden (in Worten: frei). Bearbeitet war zum Schluss eine Flaeche von etwas einem Quadratmeter, bei der man dann sagen konnte: Dieser Boden ist jetzt fast wurzelfrei und kann dem Gartenbau zugefuehrt werden. Fuer die weiteren 999 qm braeuchte man rein rechnerisch also weitere 999 Wochenenden. Diesmal war zwar kein Radlader dabei, der die Wurzeln lockert, aber die Einschaetzung war wohl richtig, dass das ein einziges Wurzelgeflecht sei auf der ganzen Flaeche. Also ist wieder fremde Hilfe noetig. Auf my-hammer.de und haushelden.de wurde ein neuer Auftrag eingestellt. Diesmal mit 2 Bildern und ausfuehrlicher Beschreibung der auszufuehrenden Arbeiten. Da auf der Hausbauflaeche ja kein Gartenland geplant ist, beschraenkt sich das Auftrag auf die hintere Grundstueckshaelfte und schon werden aus den 1000 qm nur noch 400. Nach paar Stunden trudelten schon die ersten Angebote ein: Die Preisspanne reicht von 800 - 2500 Euro fuer das Umgraben des Gartenlandes und Entfernen der Wurzeln. Wenn man Zweifel am Preis hat, kann man ja wieder versuchen, noch eine Strauchwurzel mit dem Spaten auszugraben und weiss, dass die Angebote ihr Geld auch wert sind. Das Mieten einer Bodenfraese kaeme mit Entsorgung der Wurzeln genauso teuer und schon von einem Quadratmeter waren Unmengen von Wurzelmutzel uebrig! Unser Gatenhaeuschen hat mittlerweile auch schon einige Unwetter ueberstanden. Hoechste Zeit ihm einen wetterfesten Anstrich zu verpassen. Das Miniprojekt funktionierte ganz gut: Bei OBI eine farblose Holzlazur rausgesucht, Pinsel, regenfreies Wetter und schon ist das Holz geschuetzt. Vom Bauantrag war erstmal nichts weiter zu hoeren, nur dass das Gruenflaechenamt in den naechsten 2 Wochen alles nach Nauen schicken wollte. Vielleicht kommt ja der Antrag dann irgendwann zum Abscluss.